Die Kraft des inneren Friedens in stürmischen Zeiten

Wie du durch den Dialog mit dir, wieder zu deinem inneren Frieden findest

In diesem Artikel geht es um die Kraft des Inneren Friedens und wie man auch ungeübt diesen Ort in sich findet. Im Moment, in einer Zeit wo wir Menschen uns von einer Pandemie bedroht fühlen, befinden sich viele wie in einer Nussschalle auf stürmischem Meer. Ängste machen sich breit, Selbstzweifel und Selbstvorwürfe huschen durch den Kopf und in der Vorstellung ist die Zukunft ungewiss.


Ja, wir haben Zeit. Zeit um über uns, unser handeln und wirken in dieser Welt nachzudenken. Immer mehr Menschen wird klar, dass wir gerade Zeugen und Mitteilnehmer einer Veränderung in dieser Welt sind. Das wir uns ernsthaft überlegen müssen, ob wir nach dieser Virus - Krise wieder zurückgehen wollen in die Zeit des „Habens“ oder in eine neue Zeit des „Seins“.


Auf der anderen Seite, stehen wir vor ganz nüchternen Problemen. Wie steht es um mein Unternehmen, meinen Arbeitsplatz, wie kann ich meine Kredite weiter bedienen u.s.w..

Es sind ganz individuelle Sorgen die uns genauso belasten wie das Große und Ganze.



"Ein Geist voller Sorgen, ist wie trübes Wasser, wo man nicht den Schatz auf dem Grunde des Sees erkennt"
Mit anderen Worten, ein getrübter Geist voller Ängsten und Sorgen lässt uns nicht die Lösungen und die damit verbunden Handlungen wahrnehmen. Aber wie beruhige ich meinen Geist, wenn ich mich noch nie in Achtsamkeit und Meditation geübt habe. Wie finde ich Zugang zu meinem „Inneren Frieden“.

Der Weg der Umdeutung

Oft ist es so, dass wir andere Menschen oder Situationen „negativ“ behaften. Wir bilden uns eine Meinung und nähren damit unsere Vorurteile oder Ängste. Damit erklären wir dann z. Bsp. eine andere Person zum Feind - empfinden sie zumindest für unsympathisch - oder betrachten eine Situation als nicht abwendbar.

In dieser Übung, versuche einmal einen anderen Blickwinkel, eine andere Perspektive auf die Ausgangssituation zu finden. Denn dahinter befinden sich oft deine Ressourcen und neue Lösungsansätze.


Übung:

Schreibe dir eine deiner aktuellen Sorgen auf.


  1. finde eine positive Interpretation

  2. finde ein anderes Verhalten für dich in dieser Situation

  3. vermittle dir eine positive Autosuggestion

  4. fokussiere dich nicht auf das Problem deines Ausgangssatzes, sondern auf deine Ressourcen und hin zu einem Ziel

  5. betrachte den Satz einmal mit und einmal ohne Emotionen (was erscheint dir hilfreicher?)

  6. betrachte den Satz, aus der perspektive eines Beobachters, der diese Sorge nicht hat


1. positive Interpretation

Nehme deinen Ausgangssatz und finde den positiven Anteil darin. Es geht hierbei noch nicht darum, ob es für dich Sinn ergibt. Es kann sein, dass du auf „innere Barrieren“ stößt bei dieser ersten Übung. Sollte dir das passieren, dann betrachte deinen Ausgangssatz, wie den Satz von einem geliebten Menschen, dem du mit deinen Worten einfach nur Trost spenden möchtest.

2. Finde ein anderes Verhalten für dich in dieser Situation

Im Moment verhältst du dich, immer wenn dir dieser Gedanke, in dieser Situation bzw. wenn du an diese/deine Situation denkst, nicht so, wie du dich vielleicht im positiven Sinne verhalten könntest. Denke darüber nach, wie du dich gerne im optimalen Fall verhalten würdest, jetzt.

3. vermittle dir eine positive Autosuggestion

Nach Übung 1 und 2 solltest du schon Zugang zu einer anderen Sichtweise und deinen verborgenen Ressourcen haben. Spüre diese Kraft. Nehme dein positives Verhalten war. Fühle sie in deinem Körper. Die Ruhe und Klarheit in deinem Geist. Den Glauben in deinem Herzen. Wenn du diesen Zustand erreicht hast, verankere ihn. Sag dir die Worte (laut oder im Geist) und fühle wie sie sich mit deinem Denken und Verhalten verbinden.

4. fokussiere dich auf dein Ziel

Lasse das Problem los. Fokussiere dich gestärkt durch Übung 1 – 3 klar auf dein Ziel und deine Lösungsmöglichkeiten.

5. betrachte den Satz

Betrachte noch einmal deinen Satz mit den vorher verbundenen Emotionen. Welcher Geisteszustand erscheint dir hilfreicher? Mit den alten verbunden Emotionen oder mit deiner Autosuggestion?

6. betrachte den Satz als Beobachter

Wie schon in Übung 1 betrachte den Satz (Problem, Situation) noch einmal als Beobachter.

Wenn du diese Übungen abgeschlossen hast, notiere dir selbst den Rat – den du aus eigner Erkenntnis gewonnen hast.

Du kannst auf diesem Weg viele deiner Glaubenssätze überprüfen. Der innere Friede stellt sich immer dann ein, wenn du erkennst, dass es auch immer andere Perspektiven für eine Situation gibt.

Viel Spaß bei dieser Übung.


"In Dir selbst ist der Glaube, die Kraft und der Wille alle Schwierigkeiten in diesem Leben zu überwinden."



10 Ansichten

"Alles was Du in Deinen Kopf hineinlässt - kannst nur Du wieder hinausschmeißen."

Markus Zhou - Schneider

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